Ute M
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Rubble Woman Monument Dresden
2023 Oct 08
Unsere Trümmerfrau, sie wurde zu Ostzeiten verehrt. Das Denkmal wurde 1952 als Eisenguss und 1967 als Bronzeguss errichtet.
Jetzt steht Sie bisschen abseits am Georgplatz vor dem alten Rathaus.
Trümmerfrauendenkmäler gibt es in vielen Städten, zu Ehren der geleisteten Arbeit nach dem Krieg.
Zur Geschichte:
Als Trümmerfrauen werden Frauen bezeichnet, die nach dem 2. Weltkrieg in Städten mithalfen, die Trümmer der zerbombten Gebäude zu entfernen. Sie waren neben professionellen Trümmerbeseitigern, Kriegsgefangenen und zwangsverpflichteten ehemaligen Nationalsozialisten, eine Gruppe der Akteure in den Trümmerräumaktionen. Die neuere Forschung spricht von einer gezielten Glorifizierung der Trümmerfrauen, die mit der Realität nichts zu tun habe.
So sind viele Fotos (zum Teil professionell) inszeniert worden. Der Begriff wurde spätestens seit Ende der 1940er Jahre verwendet.
Im Gegensatz zu dem, was mit dem Begriff Trümmerfrau meist verbreitet wird, waren es sowohl Frauen als auch Männer, die die Trümmerarbeit verrichteten. Anfangs taten sie es meist nicht freiwillig. Die Hervorhebung der Frauenarbeit ist dennoch berechtigt, weil viele Männer im Krieg gefallen oder in Gefangenschaft geraten waren und daher dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung standen. Laut Bevölkerungsstatistik von 1945 gab es rund 7 Millionen mehr Frauen als Männer in Deutschland.
Meist waren Trümmerfrauen zwischen 15 und 50 Jahre alt, weil die alliierten Besatzungsmächte Befehle herausgegeben hatten, wonach alle Frauen dieser Altersgruppe sich zu dieser Arbeit zu melden hatten. Das Kontrollratsgesetz Nr. 32 vom 10. Juli 1946 hob frühere Arbeitsschutzbestimmungen der Frauen dafür teilweise auf.
Die Leistungen der Trümmerfrauen insbesondere im Osten Deutschlands wurden in Feierstunden, mit der Errichtung von Denkmälern, der Organisation von Ausstellungen und der Überreichung von Auszeichnungen gewürdigt.
In der DDR wurden Trümmerfrauen, die ehrenamtlich gearbeitet hatten und mehrere hundert „Aufbauschichten“ nachweisen konnten, mit dem Titel Aktivist der ersten Stunde ausgezeichnet.
Die Dresdner Innenstadt war durch die Luftangriffe auf Dresden bis April 1945 auf einer Fläche von 15 km² fast vollständig zerstört. Von den 222.000 Wohnungen Dresdens waren am Ende des Zweiten Weltkrieges 90.000 völlig zerstört, nur 21 % blieben unbeschädigt.
Man gingen von rund 25 Mio. m³ Trümmermassen aus die beseitigt werden mussten.
Jetzt steht Sie bisschen abseits am Georgplatz vor dem alten Rathaus.
Trümmerfrauendenkmäler gibt es in vielen Städten, zu Ehren der geleisteten Arbeit nach dem Krieg.
Zur Geschichte:
Als Trümmerfrauen werden Frauen bezeichnet, die nach dem 2. Weltkrieg in Städten mithalfen, die Trümmer der zerbombten Gebäude zu entfernen. Sie waren neben professionellen Trümmerbeseitigern, Kriegsgefangenen und zwangsverpflichteten ehemaligen Nationalsozialisten, eine Gruppe der Akteure in den Trümmerräumaktionen. Die neuere Forschung spricht von einer gezielten Glorifizierung der Trümmerfrauen, die mit der Realität nichts zu tun habe.
So sind viele Fotos (zum Teil professionell) inszeniert worden. Der Begriff wurde spätestens seit Ende der 1940er Jahre verwendet.
Im Gegensatz zu dem, was mit dem Begriff Trümmerfrau meist verbreitet wird, waren es sowohl Frauen als auch Männer, die die Trümmerarbeit verrichteten. Anfangs taten sie es meist nicht freiwillig. Die Hervorhebung der Frauenarbeit ist dennoch berechtigt, weil viele Männer im Krieg gefallen oder in Gefangenschaft geraten waren und daher dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung standen. Laut Bevölkerungsstatistik von 1945 gab es rund 7 Millionen mehr Frauen als Männer in Deutschland.
Meist waren Trümmerfrauen zwischen 15 und 50 Jahre alt, weil die alliierten Besatzungsmächte Befehle herausgegeben hatten, wonach alle Frauen dieser Altersgruppe sich zu dieser Arbeit zu melden hatten. Das Kontrollratsgesetz Nr. 32 vom 10. Juli 1946 hob frühere Arbeitsschutzbestimmungen der Frauen dafür teilweise auf.
Die Leistungen der Trümmerfrauen insbesondere im Osten Deutschlands wurden in Feierstunden, mit der Errichtung von Denkmälern, der Organisation von Ausstellungen und der Überreichung von Auszeichnungen gewürdigt.
In der DDR wurden Trümmerfrauen, die ehrenamtlich gearbeitet hatten und mehrere hundert „Aufbauschichten“ nachweisen konnten, mit dem Titel Aktivist der ersten Stunde ausgezeichnet.
Die Dresdner Innenstadt war durch die Luftangriffe auf Dresden bis April 1945 auf einer Fläche von 15 km² fast vollständig zerstört. Von den 222.000 Wohnungen Dresdens waren am Ende des Zweiten Weltkrieges 90.000 völlig zerstört, nur 21 % blieben unbeschädigt.
Man gingen von rund 25 Mio. m³ Trümmermassen aus die beseitigt werden mussten.
Skulptur Mucius Scaevola
2023 Oct 05
Mucius Scaevola, eine von 4 Skulpturen – Helden der griechischen Geschichte. Ursprünglich waren diese für das Marcolinipalais geplant.
Erschaffen von Thaddäus Ignatius Wiskotschill, nach 1774.
Die Skulpturen sind schön plaziert und sehen gepflegt aus. Sie wurden bei Umgestaltung der Bürgerwise, ende des 19. Jahrhundert, hier ausgestellt.
Ich glaub das sie leider kaum wahrgenommen werden.
Gaius Mucius Scaevola (Linkshand) ist eine Person aus der römischen Frühgeschichte. Die Legende – wie sie z. B. Livius berichtet – besagt, dass Mucius die Stadt Rom gerettet habe, als sie im Jahre 508 v. Chr. von dem feindlichen Etruskerkönig Lars Porsenna belagert wurde.
Erschaffen von Thaddäus Ignatius Wiskotschill, nach 1774.
Die Skulpturen sind schön plaziert und sehen gepflegt aus. Sie wurden bei Umgestaltung der Bürgerwise, ende des 19. Jahrhundert, hier ausgestellt.
Ich glaub das sie leider kaum wahrgenommen werden.
Gaius Mucius Scaevola (Linkshand) ist eine Person aus der römischen Frühgeschichte. Die Legende – wie sie z. B. Livius berichtet – besagt, dass Mucius die Stadt Rom gerettet habe, als sie im Jahre 508 v. Chr. von dem feindlichen Etruskerkönig Lars Porsenna belagert wurde.
Two Mothers
2023 Oct 04
Eindrucksvolle Bronzeplastik "Zwei Mütter" von Heinrich Epler von 1902.
Bronzeskulptur einer Mutter mit Kind und einer Löwin mit Junges auf Bruchgestein, gestalterisch anspruchsvoll und expressiv ausgeführtes Bildwerk, künstlerisch bedeutend.
Die Plastik ist eine Arbeit des Künstlers Heinrich Epler (1856-1905). Sie war eigentlich für einen Brunnen bestimmt, da wäre sie auch sehr gut zur Geltung gekommen. Leider steht sie hier versteckt und wird kaum wahrgenommen.
Die Gruppe zeigt zwei Mütter, eine Frau und eine Tigerin, die, bedroht von Wasserfluten, für das Überleben ihrer Kinder um den rettenden Platz auf der Spitze eines kleinen Felsen kämpfen. Der bis zur Hälfte seiner Höhe von Wellen umflutete Fels ragt spitz empor. Auf ihm hockt eine unbekleidete Frau, die in ihrem linken Arm einen Säugling hält, während sie mit dem rechten eine sich seitlich an dem Felsen festkrallende Tigerin abwehrt. Ihr Junges hält das Raubtier im Maul gen Himmel. Die Anstrengung des Kampfes zeigt sich in der angespannten Muskulatur des Tieres, die Verzweiflung der Frau in deren Gesicht – ihr Mund ist zum Schreien geöffnet. Die Intensität des Ereignisses wird durch die Oberflächengestaltung, wie das strähnige Fell der Tigerin, die peitschenden Wellen, den zerklüfteten Fels und das vom Wind verwehte Haar der Frau, gesteigert. Die durch Witterungseinflüsse hervorgerufene unterschiedliche Farbigkeit der Bronze (Spuren herabrinnenden Wassers) unterstützt den kraftvollen Ausdruck des Sujets.
Bronzeskulptur einer Mutter mit Kind und einer Löwin mit Junges auf Bruchgestein, gestalterisch anspruchsvoll und expressiv ausgeführtes Bildwerk, künstlerisch bedeutend.
Die Plastik ist eine Arbeit des Künstlers Heinrich Epler (1856-1905). Sie war eigentlich für einen Brunnen bestimmt, da wäre sie auch sehr gut zur Geltung gekommen. Leider steht sie hier versteckt und wird kaum wahrgenommen.
Die Gruppe zeigt zwei Mütter, eine Frau und eine Tigerin, die, bedroht von Wasserfluten, für das Überleben ihrer Kinder um den rettenden Platz auf der Spitze eines kleinen Felsen kämpfen. Der bis zur Hälfte seiner Höhe von Wellen umflutete Fels ragt spitz empor. Auf ihm hockt eine unbekleidete Frau, die in ihrem linken Arm einen Säugling hält, während sie mit dem rechten eine sich seitlich an dem Felsen festkrallende Tigerin abwehrt. Ihr Junges hält das Raubtier im Maul gen Himmel. Die Anstrengung des Kampfes zeigt sich in der angespannten Muskulatur des Tieres, die Verzweiflung der Frau in deren Gesicht – ihr Mund ist zum Schreien geöffnet. Die Intensität des Ereignisses wird durch die Oberflächengestaltung, wie das strähnige Fell der Tigerin, die peitschenden Wellen, den zerklüfteten Fels und das vom Wind verwehte Haar der Frau, gesteigert. Die durch Witterungseinflüsse hervorgerufene unterschiedliche Farbigkeit der Bronze (Spuren herabrinnenden Wassers) unterstützt den kraftvollen Ausdruck des Sujets.
Staatliche Kunstsammlungen Dresden
2023 Sep 27
Viele einzigartige Austellungsstücke. Egal welches Musem, es ist immer einen Besuch wert. Als Fan von Kunst und mit einer Jahreskarte für 75 Euro kann man das ausgiebig genießen.
Die Staatlichen Kunstsammlungen gehören zu den bedeutensten der Welt und sind in 15 Museen zu verschiedenen Sammelgebieten unterteilt. Danke an den Freistaat Sachsen das hier Geschichte bewahrt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.
Die Museen der Staatlichen Kunstsammlungen verteilen sich auf mehrere Häuser im Dresdner Stadtgebiet.
Das Residenzschloss mit fünf Museen:
Das Historische und das Neue Grüne Gewölbe
Das Münzkabinett
Das Kupferstich-Kabinett
Die Rüstkammer mit der Türckischen Cammer.
Im Zwinger 3 Museen:
Die Gemäldegalerie Alte Meister
Die Dresdner Porzellansammlung
Der Mathematisch-Physikalische Salon
Das Albertinum mit 2 Museen:
Die Galerie Neue Meister
Die Skulpturensammlung
Im Schloss Pillnitz befindet sich das Kunstgewerbemuseum
Im Japanischen Palais gibt es das Damaskuszimmer und kleine wechselnde Ausstellungen.
Das Museum für Völkerkunde Dresden gibt es hier NICHT mehr.
Im Jägerhof das Museum für Sächsische Volkskunst mit der Puppentheatersammlung.
Die Kunsthalle im Lipsius-Bau (Zitronenpresse)zeigt wechselnde Kunstausstellungen zeitgenössischer Maler.
Die Standorte der ebenfalls zu den Staatlichen Kunstsammlungen gehörenden Staatlichen Ethnographischen Sammlungen Sachsen befinden sich in Dresden, Leipzig und Herrnhut.
Die Staatlichen Kunstsammlungen sind im Besitz des Freistaates Sachsen und dem Sächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst unterstellt.
Die Museen sind sehr interessant und schön gestaltet.
Zur Geschichte:
Als ältester Vorläufer der heutigen Sammlung gilt die im Jahre 1560 durch die sächsischen Kurfürsten gegründete Kunstkammer. Eine wesentliche künstlerische Weiterentwicklung erfolgte zur Zeit Augusts des Starken und seiner Nachfolger.
In vor und Nachkriegszeiten wurden viele Stücke durch Beschlagnahmung entwendet. Doch große Teile kehrte wohl in den 50er Jahren wieder zurück.
Der Museumsverbund ist seit 2009 als Staatsbetrieb organisiert.
Die Staatlichen Kunstsammlungen gehören zu den bedeutensten der Welt und sind in 15 Museen zu verschiedenen Sammelgebieten unterteilt. Danke an den Freistaat Sachsen das hier Geschichte bewahrt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.
Die Museen der Staatlichen Kunstsammlungen verteilen sich auf mehrere Häuser im Dresdner Stadtgebiet.
Das Residenzschloss mit fünf Museen:
Das Historische und das Neue Grüne Gewölbe
Das Münzkabinett
Das Kupferstich-Kabinett
Die Rüstkammer mit der Türckischen Cammer.
Im Zwinger 3 Museen:
Die Gemäldegalerie Alte Meister
Die Dresdner Porzellansammlung
Der Mathematisch-Physikalische Salon
Das Albertinum mit 2 Museen:
Die Galerie Neue Meister
Die Skulpturensammlung
Im Schloss Pillnitz befindet sich das Kunstgewerbemuseum
Im Japanischen Palais gibt es das Damaskuszimmer und kleine wechselnde Ausstellungen.
Das Museum für Völkerkunde Dresden gibt es hier NICHT mehr.
Im Jägerhof das Museum für Sächsische Volkskunst mit der Puppentheatersammlung.
Die Kunsthalle im Lipsius-Bau (Zitronenpresse)zeigt wechselnde Kunstausstellungen zeitgenössischer Maler.
Die Standorte der ebenfalls zu den Staatlichen Kunstsammlungen gehörenden Staatlichen Ethnographischen Sammlungen Sachsen befinden sich in Dresden, Leipzig und Herrnhut.
Die Staatlichen Kunstsammlungen sind im Besitz des Freistaates Sachsen und dem Sächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst unterstellt.
Die Museen sind sehr interessant und schön gestaltet.
Zur Geschichte:
Als ältester Vorläufer der heutigen Sammlung gilt die im Jahre 1560 durch die sächsischen Kurfürsten gegründete Kunstkammer. Eine wesentliche künstlerische Weiterentwicklung erfolgte zur Zeit Augusts des Starken und seiner Nachfolger.
In vor und Nachkriegszeiten wurden viele Stücke durch Beschlagnahmung entwendet. Doch große Teile kehrte wohl in den 50er Jahren wieder zurück.
Der Museumsverbund ist seit 2009 als Staatsbetrieb organisiert.
The Grand Garden Palace
2023 Aug 04
Sehr schönes Palais in der Mitte des großen Garten. Mit einer schönen Außenanlage und einem Teich. Es wurde wieder schön hergerichtet und renoviert.
Ab und zu gibt es mal eine Ausstellung oder Veranstaltung in den Räumlichkeiten nur viel zu selten.
Auf jeden Fall ein Foto wert.
Ab und zu gibt es mal eine Ausstellung oder Veranstaltung in den Räumlichkeiten nur viel zu selten.
Auf jeden Fall ein Foto wert.